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Formel 1 Weltmeister besucht seine Geburtsstadt Wiesbaden

Verantwortlicher Autor: Mike Sullyvan Wiesbaden, 30.11.2016, 11:40 Uhr
Presse-Ressort von: Sullyvan Promotion 2000 Bericht 5686x gelesen
Pressekonferenz
Pressekonferenz  Bild: mike sullyvan

Wiesbaden [ENA] Nach dem Party-Marathon hat Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg Station in Wiesbaden gemacht. Nach einem deftigen Frühstück mit OB Sven Gerich sprach er über seine Verbindung zur Stadt und die Angst vor Lewis Hamilton im Saisonfinale. Ein wenig angeschlagen wirkte Nico Rosberg schon,

als er am Mittwoch vor die Pressevertreter in Wiesbaden trat. "Ich habe bis heute fast durchgefeiert, nicht viel geschlafen und bin nur bei 40 Prozent", entschuldigte sich der Formel-1-Champion. Die Stimme war zwar manchmal brüchig, sein Lächeln hatte der 31-Jährige nach dem WM-Triumph vom Wochenende freilich nicht eingebüßt. "Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen", sagte Rosberg. Den wollte er unbedingt in seiner Geburtsstadt feiern, deshalb hatte sich der Rennfahrer kurzfristig selbst via Facebook bei Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) auf einen Handkäs im Rathaus eingeladen. Nachdem das Frühstück eingenommen war, ging es für beide zum Medientermin. "Ich bin stolz wie Bolle", sagte Gerich.

Sven Gerich OB Wiesbaden
Nico Rossberg

Es ist eine tolle Geste an seine Geburtsstadt." Kindheitserinnerungen an Wiesbaden Auch Rosberg betonte die Verbindung zur Stadt, mit der er trotz des Umzugs nach Monaco im Alter von einem Jahr viele Kindheitserinnerungen verbinde. "Es ist sehr schön für mich, hier zu sein. Ich war früher vor allem hier, um meine Oma zu besuchen. Von daher dachte ich, es wäre cool, auf meiner ersten Station in Europa nochmal schnell in Wiesbaden vorbeizuschauen." Rosberg wirkte trotz seiner körperlichen Party-Nachwehen sehr gelassen. Das, so der Weltmeister, sah kurz vor seiner Krönung noch deutlich anders aus.

Die letzten Runden beim Grand Prix in Abu Dhabi am Sonntag seien eine wahre Qual gewesen. "Ich war der WM-Führende, der Druck war bei mir. Das war sehr intensiv, mit das Härteste, was ich je erlebt habe", sagte Rosberg. „Die Intensität war außerirdisch“ Gerade als der Rennführende, Teamrivale Lewis Hamilton, das Feld absichtlich eingebremst habe, um Rosberg noch einmal in Bedrängnis zu bringen, sei der Stress enorm gewesen: "Ich wusste, gleich kann alles vorbei sein. Diese Intensität war außerirdisch", erinnerte sich der Wiesbadener. "Ich wusste nicht, wie weit er das treibt. Dreht er komplett durch und versucht mich von der Strecke...?"

Am Ende bewahrte Hamilton die Nerven, Rosberg schnappte sich seinen ersten WM-Titel und startete sogleich einen Party- und Termin-Marathon rund um die halbe Welt. Der Zwischenstopp in seiner Heimat ist daher nur ein kurzer. Für den 31-Jährigen stehen in den kommenden Tagen weitere Stationen in der Mercedes-Fabrik im britischen Brackley, dem Mercedes-Werk in Sindelfingen und zur WM-Pokalübergabe am Freitag in Wien an. Darauf freut er sich ganz besonders: "Das wird ein absolutes Highlight für mich."

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